Differentielle Lebensbelastung

Zur Erfassung des subjektiven Belastungsgrads über die wichtigsten Lebensbereiche hinweg wurde die Differentielle Lebensbelastungsskala (DLB) entwickelt. Die Probanden geben für siebzehn Lebensbereiche an, wie sehr negative oder positive Gefühle in ihnen hochkommen wenn sie z.B. an Partnerschaft/Ehe, Nachbarn oder die Umwelt denken. Es wurden Belastungsprofile für Patienten in psychosomatischer Rehabilitation erarbeitet. Ein für die Therapie wichtiges Ergebnis ist, dass Bereiche aus dem unmittelbaren Lebensumfeld (Familie, Wohnung) als weniger belastend erlebt werden, als gesellschaftlich vermittelte Belastungen (Politik, Umwelt). Es konnte des Weiteren gezeigt werden, dass eine Herausnahme aus dem häuslichen Umfeld zu einer Besserung des Belastungserlebens auch in den Bereichen des alltäglichen Lebens führt.

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