Teilhabeeinschränkungen

Ein anderer Zugangsweg zur Erfassung von Lebensproblemen wird mit dem IMET (Index zur Messung von Einschränkungen der Teilhabe von Deck et al) beschritten. Für neun Lebensbereiche wird gefragt in welchem Grad erforderliche Aktivitäten gesundheitsbeding eingeschränkt sind, d.h. es wird nicht nach dem Belastungserleben im engeren Sinne sondern nach Teilhabeeinschränkungen gefragt. Da im Selbstrating jedoch mit einer Konfundierung beider Bewertungen zu rechnen ist und insbesondere für sozialmedizinische Beurteilungen eine Trennung zwischen subjektivem Erleben und objektiver Behinderung wichtig ist, wurde in der FPR eine Fremdbeurteilungsversion, der IMEP (Index zur Messung von Einschränkungen der Partizipation) entwickelt. Es zeigte sich, dass Selbst- und Fremdeinschätzung en ähnliches Profil zeigen, der Behinderungsgrad in der Selbsteinschätzung jedoch deutlich höher lag als im Fremdrating.

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